Warum wir random coil heißen 

Der Begriff Random Coil bezeichnet ein Protein oder -teilstück, das keine erkennbare Sekundärstruktur aufweist. Er stammt aus dem Englischen und wird in der deutschsprachigen wissenschaftlichen Literatur nicht übersetzt, sondern im englischen Original verwendet:

Random = zufällig, beliebig

Coil       = Knäuel, Spirale, Windung

Random-Coil-Strukturen sind irregulär und zeigen keine Tendenzen zur Ausbildung von α-Helices oder β-Faltblättern. Die einzigen stabilen Bindungen innerhalb eines Random Coils sind die Peptidbindungen der Primärstruktur, d.h. der Aminosäurekette. Prolin, eine Aminosäure, trägt häufig zur Ausbildung von Random-Coil-Strukturen bei, weil ihr ringförmiger Aufbau nicht in eine normal geformte α-Helix oder ein β-Faltblatt passt ("Strukturbrecher"). Die Denaturierung von Proteinen (Beispiel: Kochen eines Eies) wandelt diese vollständig in Random-Coils um. Random-Coil-Strukturen sind für die Proteinstruktur wichtig und ermöglichen unter anderem Rückwärtsbiegungen und erlauben dadurch die Ausbildung von sehr kompakten Strukturen. Random-Coil-Strukturen spielen an den Außenseiten von Membranproteinen eine wichtige Rolle. Ferner agieren sie als "Scharniere", die es den Proteinuntereinheiten ermöglichen, sich gegeneinander zu verschieben.

Die als zufällig beschriebenen Strukturen sind daher nur scheinbar unstrukturiert und zufällig. Tatsächlich aber bilden sie sehr wohl kompakte, gesetzmäßige Strukturen und haben somit eine sehr wichtige Funktion.

 

Diese random coil - Strukturen auszeichnenden Eigenschaften gelten in gleicher Weise für unsere Leistungen:

-  aus scheinbar unbedeutenden Teilen eines Sachverhaltes die Lösung herauszufinden, die den entscheidenden Beitrag
   zum Vorteil und Erfolg unserer Mandanten liefert
-  aus zunächst unstrukturierten Vorgängen eine Struktur herauszuarbeiten, die unseren Verhandlungspartnern oder
   Gerichten den "roten Faden" aufzeigt und die Position unserer Mandanten in Verhandlungen entscheidend stärkt
-  mit Herzblut an den uns gestellten Aufgaben zu arbeiten und ungewöhnliche, kreative Wege zu gehen, um den
   wirtschaftlich gewünschten Erfolg herbeizuführen 
-  unsere Lösungen trotz aller Komplexität des Sachverhaltes und der rechtlichen Rahmenbedingungen so zu
   präsentieren, dass unsere Mandanten sie mit etwa aufgezeigten Alternativen verstehen und auf der Basis unserer
   Arbeit in der Lage sind, die wirtschaftlich sinnvollste Entscheidung treffen können
-  als "Scharnier" zwischen Vertragsparteien zu agieren, um eine möglichst streitvermeidende interessengerechte
   Lösung zu finden
-  unseren Mandanten trotz Rückgriffs auf Erfahrungen nicht Lösungen von der Stange, sondern maßgeschneiderte
   Lösungen zu bieten, die auch einmal irregulär im Sinne von ungewöhnlich sein können.