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Warum wir random coil heißen Der Begriff Random Coil bezeichnet ein Protein oder -teilstück, das keine erkennbare Sekundärstruktur aufweist. Er stammt aus dem Englischen und wird in der deutschsprachigen wissenschaftlichen Literatur nicht übersetzt, sondern im englischen Original verwendet: Random = zufällig, beliebig Coil = Knäuel, Spirale, Windung Random-Coil-Strukturen sind irregulär und zeigen keine Tendenzen zur Ausbildung von α-Helices oder β-Faltblättern. Die einzigen stabilen Bindungen innerhalb eines Random Coils sind die Peptidbindungen der Primärstruktur, d.h. der Aminosäurekette. Prolin, eine Aminosäure, trägt häufig zur Ausbildung von Random-Coil-Strukturen bei, weil ihr ringförmiger Aufbau nicht in eine normal geformte α-Helix oder ein β-Faltblatt passt ("Strukturbrecher"). Die Denaturierung von Proteinen (Beispiel: Kochen eines Eies) wandelt diese vollständig in Random-Coils um. Random-Coil-Strukturen sind für die Proteinstruktur wichtig und ermöglichen unter anderem Rückwärtsbiegungen und erlauben dadurch die Ausbildung von sehr kompakten Strukturen. Random-Coil-Strukturen spielen an den Außenseiten von Membranproteinen eine wichtige Rolle. Ferner agieren sie als "Scharniere", die es den Proteinuntereinheiten ermöglichen, sich gegeneinander zu verschieben. Die als zufällig beschriebenen Strukturen sind daher nur scheinbar unstrukturiert und zufällig. Tatsächlich aber bilden sie sehr wohl kompakte, gesetzmäßige Strukturen und haben somit eine sehr wichtige Funktion.
Diese random coil - Strukturen auszeichnenden Eigenschaften gelten in gleicher Weise für unsere Leistungen: - aus scheinbar unbedeutenden Teilen
eines Sachverhaltes die Lösung herauszufinden, die den entscheidenden
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